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Von: Johannes Bade

Lange habe ich hier nichts von mir hören lassen. Es war einfach zu vielnegative Stimmung. Diese ist sicher noch nicht weg, ich hab auch gewissermaßen Probleme mich mit dem was dort Bundesliga spielt zu identifizieren. Heißt aber nicht das ich alles einfach so fallen lasse. Es hat sich aber merklich abgekühlt. Das alles soll aber jetzt kein Thema sein, denn Thema ist ein Hausgemachtes Imageproblem.

Imageproblem? Wo haben wir denn ein Imageproblem?

Ja das fragen sich mitunter viele, merken aber nicht das sie selbst am Imageproblem fleißig mitgewirkt haben. Der HSV hat schon in der Saison zuvor verdammt viel Grütze zusammengebolzt. Man hat nicht ein Spiel der Relegation gewonnen und war dennoch Bundesligist. Diese Saison war es fast ähnlich. Ein Sonntagsschuß des KSC brachte den HSV in Rückstand, mit etwas Glück erzielte man den Ausgleich. Das war das Hinspiel, das Rückspiel war anders. Die Mannschaft war willig und kampfstark in das Spiel gestartet. Zugegeben ist es schwer wenn der Gener mauert und auf Konter hofft. Doch wieder ging der KSC in Führung. Ein wahrlich umstrittener Freistoßin der Nachspielzeit und ein guter Freistoß von Diaz hielten den HSV in der Bundesliga. Viele sprechen von einem geschenkten Freistoß. Aber da muss man auch mal die Sicht der Schiedsrichter bedenken. Diese entscheiden in Sekundenbruchteilen ob sie pfeifen oder nicht. Sie haben keine 12 Kameraperspektiven und 10 Zeitlupen. Der Freistoß gehört demnach eindeutig zu der Kategorie “Kann man geben, muss man aber nicht”.

Das alleine hielt den HSV aber nicht in der Liga, denn mit einem 1:1 wäre es in ein Elfmeterschießen gegangen. Der KSC hatte also noch ganze 30 Minuten Zeit sich selbst in die Bundesliga zu schießen. Bis dann das 1:2 fiel. Ein fein herausgespieltes Tor.

Aber all das ist nicht das Imageproblem. Das Imageproblem ist die selbstherrlichkeit welche die HSVer an den Tag legen. Es gab Zeiten da durften wir arrogant und selbstgefäälig sein. Da spielte der HSV auch 2007 von Platz 18 auf Platz 7 einen sehr defensiven aber erfolgreichen Fußball. Europaleague war die Folge und das gleich mehrmals. Und auch das sehr erfolgreich bis in die Habfinale rein. Auch im DFB-Pokal war der HSV sehr weit gekommen. Doch all das ist schon ziemlich lange her. Der letzte brauchbare Titel ist noch länger her.

Mit den Millionen von Onkel Kühne war der HSV in der Lage viel Geld auszugeben. Und das tat man auch mit vollen Händen. Dabei wollte man eigentlich sparen, aber stattdessen leistete man sich den teuersten Kader aller Zeiten. Und dieser spiele dann die schlechteste Saison aller Zeiten. Ich werde jetzt kein Personal in Frage stellen. Warum auch, ich habe eh keinerlei einfluss mehr darauf. Egal was die da oben machen.

Zweimal ist der HSV sehr glücklich dem Abstieg entkommen. Klar kann man sich darüber freuen. Ich freue mich ja auch. Aber etwas mehr Demut wäre angebracht. Denn wenn man es mal ganz nüchtern betrachtet, dann war die Leistung über die Saison nicht das was dem Klassenerhalt würdig ist. Und kaum hat man die Klasse gehalten sind sie alle wieder da, die leute die immer noch die Hoffnung hegten aber nicht dran glaubten. Und es sind genau die, welche sich eigentlich gedanklich schon aus der Bundesliga verabschiedet haben, welche jetzteine Welle machen mit der inzwischen unsäglichen Stadionuhr, welche beinahe im HSV-Museum gelandet wäre. Die, welche allen den Stinkefinger zeigen, nach dem Motto “Hier ihr Penner, wir haben es euch allen gezeigt”. Doch dabei merken die HSVer nicht, das sie den “Pennern” nur eines gezeigt haben: “Hey seht her, wir sind der Dankbarkeit erhaben, wir sind einfach nur arrogant und hochnäsig!”

Hat man dem HSV im Jahre 2014 noch die Daumen gedrückt, wollten diesmal gefühlte 90% von Fußballdeutschland den Abstieg sehen von dem arroganten HSV, der sich den teuersten Kader aller Zeiten leitet mit dem Geld eines sich selbst inzinierenden Investors, und damit trotzdem nichts zustande bringt.

Das kommt nicht allein durch die gequirlte Scheiße welche die Mannschaft zusammengestolpert hat. Da spielen die Trainerwechsel mit rein. Vor allem aber auch, und das ist es was dieses hausgemachte Imageproblem auch forciert hat, die grenzenlose Arroganz welche die Anhänger an den Tag legten. Frei nach dem Motto: “Wir sind trotzdem geiler als ihr!”

Nein, ihr seid nicht geiler als die anderen, Ihr seid einfach nur abgehobener als die anderen. Und das nur  weil man das einzige Gründungsmitglied der Bundesliga ist, welches noch nie abgestiegen ist. Aber macht euch doch nichts vor. Fast wäre es so weit gewesen. Und ob es nächste Saison besser wird? Man darf es bezweifeln. Denn auch ein Labbadia ist nächste Saison wieder weg, dann ist vergessen das er der Trainer war unter dem der HSV glücklich die Klasse halten konnte. Vermeintliche Talente werden vepflichtet, denn für mehr ist kein Geld da. Spieler die man los werden will, werden ihren Vertrag auf der Tribüne aussitzen, sinnlos Geld kosten und die Leistung nicht verbessern.

Die neue Saison wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dort beginnen, wo die abgelaufene aufgehört hat. Vielleicht schafft es der HSV Talente zu verpflichten, welche das sprichwörtliche Gras fressen. Der Glaube daran fehlt, denn man hätte es ja auch schon letzte Saison machen können, tat es aber nicht.

Klar freue ich mich das der HSV die Klasse gehalten hat. Aber ich bin eigentlich nur Dankbar das es so ist. Ich muss es nicht jedem auf die Nase binden. Und nicht jedem den Stinkefinger zeigen, weil dieser den HSV bereits abgeschrieben hat. Demut tut nach so einer Saison gut. Das haben aber irgendwie alle verpasst und dem HSV das Ansehen verpasst arroganter als der FC Bayern München zu sein. Der unterschied ist, das Bayern Titel um Titel holt, während der HSV auch in der kommenden Saison um den Klassenerhalt spielen wird.

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Von: Johannes Bade

Eigentlich wollte ich nach den Ereignissen der letzten Tage einen Artikel zu einem anderen Thema schreiben. Aber leider gibt es etwas das alles gerade überlagert. Unser geliebter Hermann Rieger hat uns für immer verlassen. Es ist nicht leicht darüber zu schreiben, denn es ist ein sehr emotionales Thema. Daher will ich mich doch recht kurz fassen. (weiterlesen …)


Von: Johannes Bade

Hey die Saison hat begonnen… Endlich wieder HSV, Bundesliga, Gänsehaut, Freunde treffen, Tore feiern, Mannschaft lautstark unterstützen, unzählige Diskussionen führen über Spieler, Trainer, Tore und was das Fußballleben interessanter macht. Nicht wie einige denken ich hätte es aufgegeben hier zu schreiben. Nein, ich hab die Sommerpause einfach Sommerpause sein lassen. Keine Lust gehabt das teilweise unmögliche Verhalten einiger weniger auf der Versammlung zu kommentieren, was ich jetzt auch nicht habe. (weiterlesen …)


Von: Johannes Bade

Man Leute was ist nur wieder los. Manfred Ertel hat in seinem PRIVATEN Account bei Facebook einen zu tausendfachen geteilten Witz weitergeteilt. Dabei ging es auf ironische Weise um den Steuerbetrug von Uli Hoeneß. Nun wird ein riesiger Ballon aufgeblasen wie Manfred Ertel sich als Aufsichtsratsvorsitzender zu so etwas hinreißen lassen könne. Ernst Otto Rieckhoff forderte sogar über die Boulevardpresse den Rücktritt von Ertel. (weiterlesen …)


Von: Johannes Bade

Ich schreibe diesen Brief und verzichte ausdrücklich darauf  diesen mit Schimpfwörtern zu füllen. Auch wenn ich wie die allermeisten noch immer stinksauer bin, so denke ich das Beschimpfungen nicht zielführend sind. Aber das es so nicht mehr weiter geht, das sollten und dürfen wir den Spielern auch klar machen. (weiterlesen …)


Von: Johannes Bade

Wieder einmal macht sich Uwe Seeler bemerkbar. Und das im ganzen Blätterwald der Medien. Grund hierfür ist die gescheiterte Weiterverpflichtung seines Enkels Levin Öztunali. Jener Enkel der zum Sommer zum Werksclub Bayer Leverkusen abwandert. Doch wie viel öffentliche Kritik kann sich ein Idol erlauben? (weiterlesen …)


Von: Johannes Bade

Da brat mir doch einer einen Storch. Da schreibt wieder mal ein Presseheini über unseren Hamburger Sport-Verein und hat offenbar keine Ahnung von was er da schreibt. Er schreibt über unsere Bundesligauhr. (weiterlesen …)


Von: Johannes Bade

Unglaublich was wir am Sonntag bestaunen durften. Was will das HSV-Herz mehr als einen Derbysieg gegen den Hühnerstall von der Weser? Meine Stimme ist noch immer sehr mitgenommen nach dieser Schlacht um die Punkte. Ein wahrlich spannendes Derby was den Namen auch verdient hat. (weiterlesen …)


Von: Johannes Bade

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Der Ball ruht und alle haben mal Zeit über das vergangene Jahr nachzudenken. Doch eigentlich will man das gar nicht wenn wir daran denken die letzte Spielzeit mit biegen und brechen bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg gekrebst haben. Ja gekrebst, denn gekämpft hat die Mannschaft ja eher weniger. (weiterlesen …)


Von: Johannes Bade

Bei Facebook geisterte im Laufe des Tages ein Link zu einem Kurzartikel vom Abendblatt. Er handelte von einem offenen Brief an den Vorstand. Zum Inhalt hat dieser offene Brief das DFL-Konzeptpapier „Sicheres Stadionerlebnis“ und dem damit verbundenen Protest vieler Fanclubs Bundesweit. Unter anderem wird dort ein Link genannt zu einer Facebookveranstaltung. (weiterlesen …)


Von: Johannes Bade

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